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Pionierkraft sammelt 750.000 Euro ein

Regina Bruckschloegl | 17. November 2021

Pionierkraft sammelt 750.000 Euro ein

Die Crowdinvesting-Kampagne des Münchner Startups auf Green Rocket lief so erfolgreich, dass innerhalb kürzester Zeit 80 Prozent des ursprünglichen Fundingvolumens erreicht werden konnte. Pionierkraft erhöhte daraufhin das Fundinglimit auf 750.000 Euro, aber auch dieses Ziel konnte bereits nach nur 30 Stunden erreicht werden. Mit diesem neuen Kapital will das Startup sein Vertriebs- und Entwicklungsteam weiter […]

Die Crowdinvesting-Kampagne des Münchner Startups auf Green Rocket lief so erfolgreich, dass innerhalb kürzester Zeit 80 Prozent des ursprünglichen Fundingvolumens erreicht werden konnte. Pionierkraft erhöhte daraufhin das Fundinglimit auf 750.000 Euro, aber auch dieses Ziel konnte bereits nach nur 30 Stunden erreicht werden. Mit diesem neuen Kapital will das Startup sein Vertriebs- und Entwicklungsteam weiter verstärken und damit schneller seine Unternehmensziele erreichen.

Pionierkraft entwickelt eine innovative Lösung aus Hardware, Software und Dienstleistung, um damit erstmals einen wirtschaftlichen, rechtssicheren und betreiberfreundlichen Peer-to-Peer-Stromhandel von eigenerzeugter Energie zwischen BürgerInnen und/oder Gewerbebetrieben zu ermöglichen. Damit soll der Anteil der vor Ort verbrauchten Energie erhöht, mehr Menschen Zugang zu bezahlbarer, erneuerbarer Energie ermöglicht und bestehende sowie neu installierte Photovoltaik‑Anlagen effizienter und rentabler betrieben werden.

Bezahlbarer Ökostrom für alle

Auf die Frage, ob es ähnliche Lösungen bereits auf dem Markt gibt, meinte Mit-Gründer Andy Eberhardt im Interview mit Munich Startup:

„Ja, es gibt bereits Energy-Sharing-Lösungen auf dem Markt. Unser Vorteil gegenüber diesen ist, dass wir tatsächlich lokalen Strom teilen können, und dies nicht nur virtuell oder bilanziell. Statt Grau- oder Mischstrom wird in unserer Stromgemeinschaft echte erneuerbare Energie geteilt. Und das finanziell deutlich attraktiver als bei unseren Wettbewerbern. Damit profitieren bei unserem Geschäftsmodell nicht nur Eigenheimbesitzer mit Photovoltaik-Anlage, sondern auch weniger gut situierte Menschen ohne Eigenheim und eigener Erzeugungsanlage von bezahlbarem und echtem Ökostrom.“

Bereits im September konnte das Münchner Startup eine siebenstellige Late-Seed-Investmentrunde abschließen. Als Investor war damals unter anderem der Climate-Tech-Investor EIT InnoEnergy mit an Bord.

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